NOTFALLHANDY im Sterbefall - rufen Sie einen Priester 0170 - 23 14 180

Mit dem 01.09.2021 hat er begonnen, der neue "Sendungsraum", bestehend aus den drei selbständigen Seelsorgebereichen Heiliger Johannes XXIII., Kreuz-Köln-Nord und St. Pankratius Am Worringer Bruch. Was es damit auf sich hat?

Zum einen bleiben die bisherigen Strukturen alle bestehen. Zum anderen gilt es, gemeinsam zu überlegen, wie eine lebendiges Gemeindeleben vor Ort aussehen kann. Das Ganze ist kein Selbstzweck, sondern soll einem Ziel dienen. Zum Ende der lateinischen Hl. Messe heißt es: Ite, missa est! Frei übersetzt: Geht, Ihr seid gesendet! Von Jesus Christus zu den Menschen, ist zu ergänzen. Im Kölner Norden dürfen wir als Christinnen und Christen auf unsere ganz persönliche Weise Jesus Christus ein Gesicht geben, im Hand und Fuß zur Verfügung stellen, damit Er bei den Menschen ankommen, ja buchstäblich "auf Sendung" gehen kann.

Diesen Auftrag wollen wir, die Seelsorgerinnen und Seelsorger, tatkräftig unterstützen. Wir freuen uns auf die Begegnungen mit Ihnen und Euch. Gehen wir gemeinsam als Gesendete den Weg im Kölner Norden.

Hier können Sie eine Vorstellung mit den Aufgaben des Seelsorgeteams finden.

Als Hilfestellung gibt es auch eine Handreichung "Was tun bei einem Sterbefall?".

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Aktuelles Seelsorgeteam bei der Einführung von Pfarrer Bagherzadeh am 6.9.2026 (v.l.n.r.):
Pater Ranjith Thumma, Edward Balagon, Tobias Häner, Sarah Rockenfeld, Jan Schönthaler,
Andreas Garstka, Temur Johannes Bagherzadeh, Michael Oschmann, Daniela Karydis-Fatnassi,
Pater Amal Belevendran, Pater Varghese Lakra

Temur Johannes Bagherzadeh
Leitender Pfarrer

Mein Name ist Temur Johannes Bagherzadeh. Im Oktober 1973 habe ich im Hildegardis-Krankenhaus Köln als Kind meiner deutsch/iranischen Eltern das Licht der Welt erblickt. Aufgewachsen am Gürzenich, damals noch der Dompfarrei St. Petrus und Maria zugehörig, engagierte ich mich kirchlich schon früh mit großer Freude in der Dommusik - zunächst dem Domchor, später als Lektor und absolvierte das C-Examen in Kirchenmusik für Chorleitung und Orgelspiel.

Nach meinem Abitur 1993 am Schiller-Gymnasium in Köln-Sülz leistete ich meinen Zivildienst an den Unikliniken in der Katholischen Krankenhausseelsorge, schon zu dieser Zeit im Hinblick auf meinen größten Wunsch: Theologie zu studieren und, so Gott will, Priester zu werden. Theologie und Philosophie studierte ich dann in Bonn, München und Köln, wurde im Jahr 2000 zum Diakon und am 22. Juni 2001 im Kölner Dom zum Priester geweiht.

Temur Johannes Bagherzadeh, leitender Pfarrer

Stationen meiner Tätigkeiten waren in Ratingen-Lintorf, Wuppertal-Barmen, Hückeswagen und Radevormwald. Bis 2017 war ich in der Pfarreiengemeinschaft Odenthal, Burscheid, Altenberg tätig, wo ich auch Dekanatsjugendseelsorger war. Im Jahr 2017 trat ich meine erste Stelle als leitender Pfarrer in der Pfarrgemeinde St. Dionysius Longerich-Lindweiler an, 2022 wurde ich als Pfarrverweser Leiter des Kirchengemeindeverbands Mauenheim/Niehl/Weidenpesch. Als koordinierender Pfarrer war die Begleitung der ersten Schritte des Entwicklungsprozesses zur Pastoralen Einheit Nippes eine wichtige und spannende Aufgabe. 2026 habe ich das Silberne Priesterjubiläum feiern dürfen.

Im Sinne meines Leit- und Primizspruches aus dem Benedictus, dem Morgengebet der Kirche: „Denn du wirst dem Herrn vorangehn und Ihm den Weg bereiten“ (Lk 1, 76) freue ich mich, die Frohe Botschaft Jesu zu verkünden, meine kölsche Mentalität einbringen zu dürfen und auf viele Begegnungen mit Ihnen. Die Herausforderungen unserer heutigen Zeit sind groß und doch bin ich zuversichtlich, dass wir gemeinsam das Zusammenwachsen zur Pastoralen Einheit schaffen werden.

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Edward Balagon, Pfarrvikar

 

Edward Balagon
Pfarrvikar

Zuletzt war ich vorher als Pfarrvikar im Seelsorgebereich Hl. Johannes XXIII. Köln tätig. Ich habe philippinische Wurzeln, stamme aber nur einen Katzensprung von hier entfernt und zwar aus Frechen. Dort geboren und aufgewachsen bis zur mittleren Reife, machte ich mein Abitur in Neuss, wo ich währenddessen im damaligen Collegium Marianum gewohnt habe. Das Theologiestudium absolvierte ich in Bonn und München und kam zu meiner dreijährigen pastoralen Ausbildung nach Lindlar.

Danach war ich als Kaplan in Kaarst und Düsseldorf im Einsatz. Nach einem kurzen Intermezzo als leitender Pfarrer in Bonn-Bad Godesberg bin ich nun bei Ihnen. Ich freue mich auf die gemeinsame Zeit, in der wir unseren Glauben leben und entfalten, und auf die Begegnungen in kleinen oder großen Anlässen. Als Priester, Seelsorger und Bruder bin ich für Sie da.

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Pater Amaldas Belevendran OFM
Pfarrvikar

Ich bin Amaldas Belevendran und wurde am 30.06.1967 in einem Dorf namens Thomayar Palayam, Mysore Diozese, Südindien geboren. Mein Vater Belevendran (das heißt Andreas) war Bauer; er ist 2020 im Alter von 79 Jahren gestorben. Meine Mutter heißt Savariammal (das heißt Xavier); sie ist Hausfrau und 75 Jahre alt. Ich habe drei jüngere Brüder – alle sind verheiratet und haben ihre eigenen Familien.

Ich war auf einer katholischen Schule. Als Kind war ich Messdiener, Lektor und habe jeden Tag die Messe vorbereitet. Nach der 10. Klasse bin ich in das Franziskaner-Seminar eingetreten. 1986 habe ich mich in das franziskanische Habit gekleidet. Nach einem Jahr Noviziat habe ich mein erstes Gelübde abgelegt.

 

Pater Amaldas Belevendran OFM, Pfarrvikar

Von 1987 bis 1990 habe ich Philosophie am St. Anthony’s Friary College studiert. Danach habe ich für ein Jahr Sozialarbeit mit sogenannten unantastbaren Leuten gemacht. 1991-1994 absolvierte ich mein Theologie-Studium. Am 25. März 1995 wurde ich von Bischof Ambose Yadanapalli zum Priester geweiht.

Als junger Priester war ich drei Jahre als Leiter für die jungen Seminaristen tätig. Von 1998-2001 habe ich als Pfarrvikar in Mumbai gearbeitet. Danach kam ich für 3 Jahre nach Deutschland, um in der Missionszentrale der Franziskaner in der Bildungsabteilung zu arbeiten. Meine Hauptaufgabe damals war das Führen interkultureller und interreligiöser Dialoge. Von 2002-2003 war ich an der „Minority Challenge to Majority Concept“, einem Austauschseminar zwischen Minderheiten Europas beteiligt (z.B. den Sorben aus Deutschland, Ladiner aus Italien, Csangos aus Rumänien, Romas aus Tschechien und Adivasis und Dalits in Indien). Als meine Verträge mit der Missionszentrale der Franziskaner abliefen, ging ich zurück nach Indien.

Seitdem bin ich in der pastoralen Arbeit tätig. Bevor ich nach Köln kam, war ich in einer großen Pfarrgemeinde in Bangalore tätig. In dieser Pfarrgemeinde gab es ungefähr 4.000 Familien und 25.000 Mitglieder. Am Sonntag gab es Gottesdienste in fünf Sprachen, ich selbst habe in drei südindischen Sprachen Gottesdienst gehalten. Jeden Sonntag kamen viele Gläubige zum Gottesdienst und die Kirche war immer voll. Jeden Sonntag kamen fast 1.000 Kinder zum Katechismus und jedes Jahr 200 Kinder zur ersten Kommunion und Firmung. Ich war auch als Dechant für 10 Pfarrgemeinden tätig. Es ist fast zwei Jahre her, seit ich zurückgegangen bin.

Ich wurde nun wieder gefragt, ob ich in Deutschland arbeiten möchte. Diese Gelegenheit habe ich angenommen. Zuerst muss ich jedoch meine Sprache weiter verbessern, um arbeiten zu können. Obwohl hier in Deutschland alles anders als in Indien ist, bin ich bereit, das neue System zu lernen und die Gläubigen im Glauben zu begleiten. Ich werde versuchen, jede Gelegenheit zu ergreifen, um den Gläubigen als Franziskaner-Priester zu dienen und immer da zu sein mit Gottes Segen.

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Andreas Garstka, Diakon

 

Andreas Garstka
Diakon

1964 bin ich in Troisdorf-Kriegsdorf geboren und aufgewachsen; mit meinen Eltern und meinem jüngeren Bruder. Ich war Messdiener in meiner Heimatpfarrei Sankt Antonius, habe jahrelange in der KJG auf Pfarrei- und Stadtebene mitgearbeitet. Nach Abitur 1985 und Zivildienst in der Sozialstation Troisdorf kamen Studienjahre in Bonn (Theologie), Köln (Primarpädagogik) und Mainz (Religionspädagogik) hinzu. 1997 habe ich in St. Severin im „Vringsveedel“ mein Anerkennungsjahr gemacht. In den Jahre 1998 bis 2009 folgte meine Zeit als Gemeindereferent in St. Patricius in Eitorf. Dort war ich Stammeskurat und Bezirkskurat des Bezirks Siebengebirge der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg. Nach den Eitorfer Jahren wechselte ich 2009 in den Seelsorgebereich „Bornheim – An Rhein und Vorgebirge“ und 2014 in die

Pfarrei Sankt Thomas Morus nach Bonn-Tannenbusch. Weiterführende Studien an der Hochschule der Steyler Missionare in Sankt Augustin haben mir gutgetan! 2009 heiratete ich meine Frau Andrea, die Mutter von drei Kindern ist. In meiner Bonner Zeit bin ich in das Diakoneninstitut in Köln eingetreten. Meine Weihe zum Diakon fand fast zeitgleich mit meinem Wechsel nach Worringen statt.

In der Aufgabe, Sendungsraum zu werden und zu leben, finde ich die Herausforderung, mit Engagierten – mit Ihnen und Euch – Neues wagen zu dürfen! Kirche Jesu Christi ist kein Gebäude. Kirche Jesu Christi, das sind Menschen. Ich freue mich, mit Ihnen Kirche Jesu Christi zu sein und sie mit Ihnen und Euch mutig zu gestalten.

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Daniela Karydis-Fatnassi
Gemeindereferentin

geboren 1983 in Köln und aufgewachsen im Kölner Norden. Nach meiner Ausbildung zur Kauffrau für Bürokommunikation und Fortbildung zur Handelsfachwirtin entschloss ich mich 2018, meinem Herzen zu folgen und Theologie zu studieren. Diesen Studiengang absolvierte ich als Fernstudium. Meine Abschlussprüfung bestand ich erfolgreich 2022 an der Domschule zu Würzburg.

Nach meiner Berufseinführungsphase und der bestandenen zweiten Dienstprüfung im Juli 2025 darf ich für weitere Jahre bei Ihnen im Kölner Norden Gemeindereferentin sein. Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit, gerne auch bei Kaffee und Schokolade.

 

Daniela Karydis-Fatnassi, Gemeindereferentin

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Pater Varghese Lakra OFM, Pfarrvikar

 

Pater Varghese Lakra OFM
Pfarrvikar

Mein Name ist Varghese Lakra und ich wurde am 17.12.1977 in einem Dorf namens Ayur, Kottarakerra, Kerala, Südindien geboren. Aufgewachsen bin ich aber auf einer Insel namens Andaman and Nicobar. Diese Insel liegt im Südosten Indiens. Mein Vater Sylvester Lakra arbeitete als Regierungsangestellter und ist 81 Jahre alt. Meine Mutter heißt Mariam und ist Hausfrau. Sie ist 72 Jahre alt. Wir sind drei Brüder. Ich bin der jüngste Sohn in der Familie. Meine Brüder sind alle verheiratet und haben eigene Familien gegründet.

Ich habe an einer staatlichen Schule studiert. Nach der 12. Klasse bin ich im Jahr 1998 in das Franziskaner Seminar eingetreten. Im Jahr 2000 habe ich mich in das franziskanische Habit gekleidet und nach einem Jahr Noviziat mein erstes Gelübde abgelegt.

Von 2001 bis 2004 studierte ich Philosophie am St. Anthony,s Friary Collage. Danach arbeitete ich ein Jahr lang mit einer NGO (Non-Governmental Organization) zusammen. Diese Organisation setzt sich für die Bildung armer Kinder ein.

Von 2005 – 2009 absolvierte ich mein Theologie-Studium. Am 25. April 2010 wurde ich von Bischof Alex Dais zum Priester geweiht. Nach der Ordination arbeitete ich ein Jahr lang als Herbergsaufseher. Von 2011 – 2015 war ich als Pfarrer in Chattisgarh (Nord Indien) tätig. Diese Gemeinde war eine Stammesgemeinde. Es war sehr schön, mit diesen Menschen zusammen zu arbeiten. Danach wurde ich in eine kleine Gemeinde in Nordindien versetzt, wo ich ebenfalls vier Jahre lang als Pfarrer tätig war. Danach arbeitete ich zwei Jahre als Pfarrer in Nagpur, Westindien, bis ich die Einladung aus Deutschland erhielt.

Ich habe hauptsächlich als Gemeindepfarrer gearbeitet und meine pastorale Arbeit machte mir sehr viel Freude. Jetzt bin ich also seit dem 27. November 2023 in Deutschland. Zuerst war ich neun Monate in Paderborn, wo ich in einem deutschen Franziskanerkloster gelebt und einen Deutschkurs absolviert habe. Zurzeit wohne ich mit meinen indischen Mitbrüdern in Köln und besuche weitere Deutschkurse.

Ich freue mich darauf, hier meinen pastoralen Dienst zu beginnen und hoffe, dass ich mit Gottes Segen und der Unterstützung des Pastoralteams den Gläubigen in diesen Gemeinden sinnvoll dienen kann.

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Michael Oschmann
Diakon

Nun bin ich im zehnten Jahr im Kölner Norden und zu meinem Hauptaufgabenbereich gehört die sozialpastorale Arbeit. Es geht um die Situationen der Menschen an den Lebeorten und Sozialräumen in unserem Gemeindegebiet und im Stadtbezirk. Dort gemeinsam mit unserem Büro für Soziales und Gemeinwesenarbeit und anderen Projekten den Menschen beim Gelingen ihres Lebens zu helfen. Hilfe zur Selbsthilfe, z.B. bei Lebensmittelknappheit, Problemen mit der Wohnsituation, Teilhabemöglichkeit, der Arbeit mit und für Geflüchtete und anderen Alltagssorgen.

Zuvor war ich Diakon mit Zivilberuf im Kölner Westen. Neben dem Zivilberuf habe ich in Köln studiert und die Ausbildung zum Diakon mit der Abschlussarbeit im Bereich der Caritaswissenschaft abgeschlossen.

 

Michael Oschmann, Diakon

Regelmäßig im Kalender stehen auch Taufen, Trauungen, Beerdigungen, Gottesdienste und Verkündigung. Gerne bin ich im Sommer mit Vätern und Kindern des Familienzentrums auf dem Zeltplatz, mit der Leiterrunde Chorweiler im Sommerlager und bei „Ferien zu Hause“ dabei… und noch ein paar Dinge mehr. And last, but not least bin ich froh ein Teil des Seelsorgeteams in diesem wirklich bunten Sendungsraum zu sein.

Mit Freude bin ich auch Ehemann, Vater und Opa. Ich mag es Menschen zu begegnen, sehe gerne Krimis, liebe und mache gerne Musik, koche mit Freude und gebrauche gerne auch meine Hände, wenn es um handwerkliche Aufgaben geht.

Wir sehen uns – und ich freue mich darauf!

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Sarah Rockenfeld, Pastoralreferentin

 

Sarah Rockenfeld
Pastoralreferentin

Seit dem 1. September diesen Jahres bin ich als Pastoralreferentin für Ihre Pastorale Einheit „Im Kölner Norden“ beauftragt. Mit dem Erscheinen dieser Ausgabe, die Sie in ihren Händen halten, bin ich nun schon einige Wochen im Dienst und vielleicht sind wir uns auch schon einmal begegnet. Dennoch möchte ich die Gelegenheit nutzen, um mich Ihnen ausführlicher vorzustellen.

Nach meinem Abitur 2011 am Erzbischöflichen Kardinal-Frings-Gymnasium in Bonn, habe ich zum Wintersemester 2011/12 mein Theologiestudium an der Phil.-Theol. Hochschule SVD St. Augustin begonnen und im Juli 2016 erfolgreich als „Magistra theologiae“ abgeschlossen. Mein erstes Jahr der Berufseinführung als Pastoralassistentin habe ich in Köln-Porz verbracht.

Zum 1.9.2017 habe ich meine erste Planstelle in Brühl angetreten und durfte dort acht Jahre lang die Pastoral in der zwischenzeitlich mit Wesseling gewachsenen Pastoralen Einheit „Katholische Kirche in Brühl und Wesseling“ gestalten, erleben, begleiten und bereichern.

Ich werde oft gefragt, was mich dazu bewogen hat, Katholische Theologie zu studieren und in der Pastoral tätig sein zu wollen. Die Antwort ist (für mich) klar: ich habe mein Hobby zum Beruf gemacht. Schon als Kind habe ich regelmäßig mit meiner Familie den Gottesdienst besucht und bin in das Gemeindeleben vor Ort hineingewachsen. Sternsinger-, Ministranten- und Jugendarbeit waren für mich selbstverständlich. Auch meine beiden älteren Brüder waren schon Ministranten und später in der Jugendarbeit unserer Pfarrgemeinde aktiv. Durch sie war ich von Anfang an mitten drin im Geschehen. Nach meiner Erstkommunion bin ich selbst Messdienerin geworden und habe diesen Dienst mit viel Herz und Engagement über 15 Jahre lang ausgeübt. Auch habe ich einige Jahre als Katechetin die Erstkommunionvorbereitung begleitet. Es bereitet mir viel Freude, mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen über unseren Glauben zu sprechen, daraus zu leben und ihn weiter zu schenken.

Bei meinem Eintritt in den Pastoralen Dienst 2016 war bereits abzusehen, dass die pastoralen Räume und Gegebenheiten (weniger Pastorale Dienste, weniger Kirchensteuereinnahmen, größere Verwaltungsräume in der Seelsorge…) in den kommenden Jahren anders werden, als ich es kennengelernt habe. Und so freue ich mich nun auf die Herausforderungen, die sich in der Pastoralen Einheit hier „Im Kölner Norden“ daraus ergeben und die ich gemeinsam mit Ihnen gestalten möchte!

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Jan Schönthaler
Kaplan

Jan Schönthaler, geboren 1989 in Radom, Polen. Als Jugendlicher fand ich eine Gemeinschaft, die mir bis heute hilft in der Kirche zu sein. Beim Weltjugendtag in Köln 2005 fragte ich mich zum ersten Mal, ob es sein kann, dass Gott mich ruft. Nach einem polnisch-spanischen Doppelabitur kam ich 2009 nach Deutschland und habe über das Seminar Redemptoris Mater an der Uni Bonn meine theologische Ausbildung bekommen. Dann absolvierte ich verschiedene Missionspraktika in Südafrika, Schweiz und wieder in Deutschland. Die Vorbereitung auf die Weihe durfte ich in Lohmar verbringen und anschließend hatte ich meine erste Kaplanstelle in Remscheid. Nun darf ich in Kölner Norden meine zweite Kaplanstelle haben.

Mich beschäftigt Spiritualität, insbesondere die Frage, wie ich und andere Gott erfahren und welche Auswirkungen dies hat. Als Mensch, als Christ und als Priester bin ich gerne mit anderen zusammen und ich rede gerne ... Hoffentlich werde ich mich dabei bremsen, bevor ich sie vollquatsche.

 

Jan Schönthaler, Kaplan

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Pater Ranjith Thumma OFM, Pfarrvikar

 

Pater Ranjith Thumma OFM
Pfarrvikar

Mein Name ist Ranjith Kumar Reddy Thumma. Ich wurde am 27. August 1988 in dem Dorf Begumpet, (Bejjaky) Telangana, Indien geboren. Mein Vater ist Thumma Raja Rathna Reddy und meine Mutter ist Thumma Premeela Rani. Ich habe zwei Geschwister, eine ältere Schwester und einen jüngeren Bruder. Ich stamme aus einer bürgerlichen Familie, mein Vater ist Bauer und meine Mutter ist Hausfrau.

Meine gesamte Schulzeit absolvierte ich in katholischen Schulen und Colleges. Ich besuchte von 2000 bis 2003 das Gymnasium in der St. Antonius High School, wo ich 2003 meine 10. Klasse beendete. Am 15. Juli 2003 trat ich in Palamaner, Distrikt Chittoor, Südindien, dem Franziskaner Seminar bei. Inspiriert von franziskanischen Missionaren, wollte auch ich als Franziskaner-Missionar arbeiten.

Im Jahr 2006 trat ich in das Franziskanernoviziat ein und 2007 legte ich meine ersten einfachen Gelübde im Franziskanerorden ab. Ich begann mein Philosophiestudium in Bangalore, das ich 2010 mit dem Bachelor abschloss Im demselben Jahr wurde ich für ein Jahr in Regentschaft geschickt. In dieser Zeit leistete ich einen Freiwilligendienst an der St. Anns Sonderschule für behinderte Kinder und war gleichzeitig auch in einer Franziskaner-Missionsgemeinde in Südindien tätig. Dieses Jahr war für meine religiöse Reifung und für meine Zukunftsplanung sehr wichtig. 2011 begann ich mein Theologiestudium an dem Christu Jyothi College in Bangalore, das von den Salesianer Don Bosco geleitet wird. 2011 absolvierte ich mein Studium in Politikwissenschaft, Ökonomie und Handel.

Am 19. März 2014 wurde ich zum Diakon in der St. Antonius Kirche von Most. Rev. Dr. Bernard Morres (Erzbischof von Bangalore) geweiht. Mein Theologiestudium schloss ich 2015 mit 28/30 % ab. Nach meinem Theologiestudium wurde ich zum Pastoralkurs für Diakone in die St. Anthonius Friary Kirche in Bangalore geschickt, wo ich in der Pfarrei als Diakon in vielerlei Hinsicht bei Jugendarbeit und Durchführung von Seminaren und Lagern, Familienbesuchen, Taufen, Durchführung von Beerdigungen mitarbeitete. Parallel dazu absolvierte ich einen zweimonatigen Kurzkurs zur Familien- und Jugendberatung. Am 29. Dezember 2015 wurde ich in der St. Joseph´s Kirche in meinem Dorf von Bischof Dr. Udumala Bala D.D. ordiniert. Mein Priesterweihemotto lautet „...den Reichtum Christi bekannt zu machen“ (Epheser 3,8).

Seit Januar 2016 arbeitete ich als Vikar in der St. Francis Pfarrkirche, Hyderabad. Gleichzeitig unterrichtete ich Englisch, religiöse Ethik und Katechismus in einer Schule für die Kinder der 5. bis 7. Klasse. Am 5. Januar 2017 wurde ich in die Diözese Kurnool versetzt, um in einer franziskanischen Missionsgemeinde zu arbeiten. Dort habe ich ein Jahr als stellvertretender Pfarrer gearbeitet. Im Jahr 2018 wurde ich Pfarrer in derselben Pfarrei. Als Pfarrer wurde ich von der Provinz mit den Aufgaben der Berufungsförderung, Mitglied des Missions und Evangelisierungsteams, Teamleiter, Farmleiter und Ökonom des Hauses betraut. Als ich in der Diözese Kurnool arbeitete, wurde ich im Jahr 2018 zum Sekretär für CRI (Katholische Religiöse von Indien) der Diözese Kurnool gewählt. Und dann wurde ich von den Ordensleuten der Diözese für ein Jahr zum CRI-Präsidenten gewählt. Außerdem wurde ich vom Bischof von Kurnool zum Jugendleiter der Diözese ernannt. Die mir von der Provinz und der Diözese anvertrauten Aufgaben erfüllte ich glücklich und mit größter Sorgfalt und Verantwortung, bis ich von meinem Provinzial gebeten wurde, Bruder Francis in die Erzdiözese Köln zu begleiten.

Gespannt und neugierig bin ich auf den neuen großen „Sendungsraum“ mit den vielfaltigen Kulturen und Bedürfnissen und möchte aufgeschlossen für die Menschen bleiben. Ich freue mich auf das, was auf mich zukommen wird und für die Menschen und für die Kirche hier in der Erzdiözese Köln da zu sein.

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